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Ostereier Das Ei gilt schon seit Urzeiten als eines der größten Rätsel der Erde und wird häufig mit einem Weltwunder verglichen. Es ist Sitz des Lebens, obwohl es weder Füße noch Kopf und weder tot noch lebendig ist. Als Symbol steht das Ei für Fruchtbarkeit, Geburt, Wiedergeburt und Vollendung. In der christlichen Kirche steht es symbolisch für die Auferstehung Jesu Christi. Was die Geschichte des heutzutage populären, bemalten Ostereies angeht, so gibt es Belege dafür, dass die Perser und Ägypter bereits 5000 Jahre vor Christus zu den Frühlingsfesten, wo jedes Jahr der Neubeginn des Lebens gefeiert wurde, bemalte Eier gegessen haben. Die Vielfalt der Ostereier, die wir heute kennen, gibt es seit etwa 300 Jahren. Vor diesem Zeitraum wurden die Eier meist rot gefärbt, weshalb sie den Namen „Rot-Eier" trugen. Ursprünglich wurden Pflanzenfarben für das Färben der Ostereier eingesetzt, dabei nahm man beispielsweise Säfte von Spinat, Roter Beete, Brennnesseln, Sumpfdotterblumen oder Zwiebeln. Allmählich ging man dann dazu über die auf diese Weise gefärbten Ostereier noch mit Mustern, Ornamenten, Bildern oder Verzierungen zu versehen, wofür man die verschiedensten Techniken entwickelte. Rund um die Ostereier gibt es eine Reihe an Spielen, Traditionen und Gebräuchen. Am Bekanntesten ist wohl das Ostereier verstecken bzw. Eier suchen am Ostersonntag. Die Ursprünge für diesen Osterbrauch sind relativ unbekannt. - Man vermutet allerdings, dass dieses Ritual aus einer bäuerlichen Sitte entstanden ist. Damals pflügten die Bauern beim Bestellen der Felder im Frühjahr Eier mit unter, um so durch die vermeintlichen „Fruchtbarkeitskräfte" der Eier den Ernteertrag zu steigern. Das haben die Kinder damals natürlich mitbekommen und es ist davon auszugehen, dass sich das ein oder andere Kind einen Spaß daraus gemacht hat, die eingepflügten Eier zu finden. |
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